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Jedes lebende Wesen, oder eigentlich jedes lebendige System, ist in jedem Augenblick im bestmöglichen Gleichgewicht, d.h. Gesundheitszustand, den es unter den gegebenen Bedingungen erreichen kann. Das heißt, jeder Organismus hat das Bestreben, so gesund zu sein wie irgend möglich. Dabei folgen wir einigen einfachen Prinzipien:


  Ökonomie, d.h. mit möglichst geringem Energieaufwand zufunktionieren, Gleichgewicht zu erhalten, bzw. im Gleichgewicht zu sein. Das kann die Körperhaltung betreffen, also die An- und Entspannung der Muskeln, das neurovegetative Gleichgewicht zwischen sympathischem (Kampf/Flucht) und parasympathischem Nervensystem (Regeneration/Aufbau) oder ganz basal die vielfältigen Fließgleichgewichte der Stoffwechselvorgänge bis auf das zelluläre Niveau. Komfort, d.h. so angenehm wie möglich, ohne einzelne Teile/Teilsysteme zu überlasten.

Dies bedeutet, daß wir in jedem Augenblick so gesund sind, wie es uns unter den gegebenen Umständen möglich ist. Das also die Umwelt, die ich mir erschaffe bestimmt, in welchem Zustand meine Gesundheit ist. Was können diese Umstände sein? Sie sind mannigfaltig, aber einige sind offensichtlich interessant: Wie versorge ich mich? Dies beinhaltet was und wie ich esse und trinke. Aber auch die Umwelt, in der ich wähle zu leben, Erholung, der Arbeitsplatz den ich mir aussuche, Spass und Freude, Lust und Liebe, ... Erfüllt mich meine Arbeit, ist sie ein Ort der Kreativität -oder etwas, was ich mit Widerstand ausführe? Ist meine Familie ein Ort von Erholung, Miteinander - oder mache ich sie zu einer Quelle von Sorge? Belaste ich mein Herz-Kreislauf-System regelmäßig in adäquater Weise, ebenso mein Muskel-Skelett-System?     Diese Punkte lassen sich noch wesentlich intensiver betrachten, aber jedem von uns fällt bestimmt einiges dazu ein. Somit ist unsere Gesundheit glücklicherweise etwas, was zum größten Teil in unserem eigenen Einflußbereich und unter unserer eigenen Verantwortung liegt!

Wozu nun Osteopathie? Weil wir uns manchmal kratzen müssen, wo wir selber schwer dran kommen; oder weil manchmal ein anderer Blick von außen auf unser Leben und unseren Körper sehr hilfreich sein kann.
Ein Osteopath ist somit etwas wie ein Uhrmacher, der die vielen kleinen Zahnrädchen der Uhr wartet, der hilft, daß diese alle sich frei bewegen können, der sich aber ansonsten möglichst wenig in die Uhr einmischt. Die "Zahnrädchen" sind in diesem Falle die Beweglichkeit Ihrer Muskeln und Gelenke, der Wirbelsäule, Ihrer inneren Organe, der Strukturen des Schädels, der Schädelknochen und des Zentralnervensystems. Woran ich also arbeite, ist an Ihrem aktuellen Vermögen, einen besseren Gleichgewichtszustand zu finden - und danach auf das eine oder andere Symptom verzichten zu können. Symptome (oft als Schmerzen wahrgenommen) sind sinnvolle Warnhinweise, die uns die Möglichkeit zur Veränderung nahelegen! Also daß wir uns in sinnvoller Art und Weise die Bedingungen anschauen, die wir erschaffen haben und die letztendlich zu diesem Symptom geführt haben - und nicht es zu unterdrücken. Meine Symptome sind nur Ausdruck davon, wie ich mich selbst behandle!

Wenn sie noch etwas mehr wissen wollen über die Denk- und Arbeitsweise in der Osteopathie, so wünsche ich Ihnen viel Spaß beim weiter lesen!   

© 2002, M. Hirzig