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Wie aus dem bisherigen Text hervorgeht, ist es im Prinzip nicht sinnvoll, Indikationen (Heilanzeigen) für die Osteopathie zu nennen und sie damit auf einzelne Bereiche festzulegen.
     Der Osteopath behandelt keine Krankheiten, sondern Menschen, unter Anerkennung ihrer individuellen Einzigartigkeit. Die Beseitigung von Symptomen, wie z.B. Schmerzen oder anderer Probleme wird selbstverständlich angestrebt, ist im Grunde aber nicht das Ziel der Behandlung, sondern ein Ergebnis der Auflösung von Einschränkungen/osteopathischen Dysfunktionen jeder Art. Der Organismus wird dann die nicht mehr zur Kompensation seiner Fixierungen benötigte Energie sofort freisetzen und in die Reorganisation seiner Gesundheit und damit eine verbesserte Lebensqualität investieren. Ist dies der Fall, so wird die sinnvolle Warnlicht-Funktion des Symptoms in den meisten Fällen nicht länger nötig sein und es kann wieder verschwinden.

    Das heißt auch, das unsere Gesundheit prinzipiell nie wirklich verloren geht, sondern daß wir unsere Energie nur allzuoft in sehr anstrengende Ersatzmuster stecken; manchmal so lange, daß eine Veränderung sehr schwierig bis unmöglich erscheinen mag. 

Da die Osteopathie jedoch in Deutschland noch relativ unbekannt ist, möchte ich trotzdem einige Beispiele nennen, um eine Orientierungsmöglichkeit zu bieten. 

Probleme im Bereich des Bewegungsapparates - Degenerative und verletzungsbedingte Störungen der Wirbelsäule und Gelenke.

Akute: Schiefhals, Ischiasbeschwerden, Sportunfälle, Schleudertrauma, Kopfverletzungen und -operationen, Wirbelsäulenoperationen......
Gerade im Bereich der Folgen von Verletzungen und Unfällen aller Art können sehr häufig erstaunliche Veränderungen erreicht werden. Oft auch noch, wenn der Unfall schon lange zurück liegt.

Chronische: Arthrosen, rheumatischer Formenkreis, Skoliosen, Schulterprobleme, Tennis-/Golfarme, Carpaltunnessyndrome, ......

An dieser Stelle möchte ich noch einmal an die weiter vorne erklärten Zusammenhänge erinnern! Beschwerden, die sich im Bewegungsapparat äußern, haben oft ihre Ursachen in ganz anderen Körpersystemen und stellen somit Versuche des Körpers dar, sein inneres Gleichgewicht zu bewahren. Sie sind dann oft eher Hilferufe als das eigentliche Problem.
Die Behandlung besonders belasteter Berufe, z.B. Zahnärzte, Musiker, Sänger, ...

Bereich HNO und Zahnarzt/Kieferorthopädie

Kiefergelenksprobleme, Zahnfehlstellungen (bes. günstig bei Kindern)

Begleitend während und bei Problemen nach kieferorthopädischen Behandlungen, begleitend bei Kronen-, Brücken- und Zahnersatz Behandlungen......

Im Zusammenhang mit logopädischen Behandlungen

Hörsturz, Schwindel, Ohrgeräusche, Nebenhöhlenentzündungen, Nasenscheidewandprobleme und -operation, Mittelohrentzündungen, besonders chronische, ........

Bereich Kinderheilkunde

Siehe auch das Kapitel über Säuglinge und Kinder!

Angeborene und geburtstraumatische Probleme wie Schädel- und Gesichtsasymmetrien, Schiefhals, Klump- und Sichelfüße, Hüftdysplasien, Skoliosen, KISS-Syndrom.......

Übermäßiges "Spucken" und Dreimonatskoliken/Verdauungsstörungen, Schlafstörungen und übermäßige Unruhe, 

Ohrenentzündungen

Im Zusammenhang mit anderen Behandlungen wie z.B. Logopädie, Krankengymnastik, Ergotherapie und kieferorthopädischen oder-chirurgischen Maßnahmen.

Zentrale Koordinationsstörungen

"Psychische Probleme", wie Lern- und Konzentrationsstörungen, "MCD", "Hyperaktivität"......

Selbstverständlich auch Behandlung von Frauen vor und nach der Geburt.   

Internistischer Bereich

Verdauungsstörungen, auch chronische Probleme im Darmbereich,

Sodbrennen, Gastritis, Zwerchfellhernien,......

Probleme nach Bauch- und Thoraxoperationen, Verwachsungen

Manche Arten von Herzbeschwerden und Bluthochdruck

Urogenitaler Bereich

Inkontinenz- und Entleerungsstörungen, auch im Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen (z.B. MS), chronische Entzündungen, Senkungen, ....

Begleitend bei chron. Nieren- und Blasenproblemen Menstruationsbeschwerden.

Allergien und Systemerkrankungen, Autoimmun-Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen

Hautkrankheiten

Entzündlicher Gelenkrheumatismus, M. Bechterew

Herpes zoster, .......

Heuschnupfen, Asthma bronchiale, chron. Bronchitis, u.ä.

Nach einer osteopathischen Behandlung kann es durchaus vorkommen, daß, ähnlich wie in der Homöopathie und auch anderen Behandlungen die auf die Selbstregulierung zielen, sich die Beschwerden für 1-2 Tage verstärken, oder das kurzzeitig Beschwerden auftreten, die man von früher her kennt. Dies ist bei sachgemäßer Arbeit nichts schlimmes, meist wird der Behandler Sie auch darauf hinweisen können.
Also: In dem Fall zwar unangenehm, aber eher ein Zeichen, daß das Körpersystem die freigesetzte Energie in Heilung investiert. Im Zweifelsfall aber lieber nachfragen anstatt "aushalten".

© 2002, M. Hirzig